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Strudel der Herausforderungen

Aktualisiert: 11. Juni

Der Strudel neuer Herausforderungen zieht uns seit einigen Monaten heftigst in seinen Bann und lässt uns manchmal kaum noch klar denken. Von allen Seiten prasseln ständig Informationen, neue Anforderungen, Ansätze, Ideen und Zielvorgaben auf uns ein. Die totale Überforderung führt am Ende zum Stillstand – nichts geht mehr, Ideen, Lösungsansätze und Konzepte sind blockiert, da es zunehmend unmöglich erscheint, Prioritäten zu setzen.



Kommentare auf Social Media wie diese hier sind dann die unumgängliche und natürliche Folge! Sie überraschen nicht, aber berühren doch sehr. Denn am Ende ist es beinahe erfolgsversprechender, wenn die Mitarbeitenden, die derart denken, nicht mehr für das jeweilige Unternehmen tätig werden.

 


Wo stehen wir als Führungskraft und Mensch?

Wo haben wir uns hintreiben lassen? Was richten wir durch unsere eigene Haltung tagtäglich an? Gutes wie nicht so Gutes. An welchen Stellen lässt sich jetzt Einfluss üben, um Mitarbeitende wieder zu motivieren, sie zum Durchhalten zu bewegen und vor allem selbst daran zu glauben.

 

Denn einerseits sind solche Aussagen natürlich ein guter Weg, um mit Druck umzugehen und Stress abzubauen – ziehen wir das Leid und den Frust in die humoristische Ecke. Aber der Unterton bleibt natürlich bitter.

 

De facto wissen wir bereits, dass dies alles nach wie vor erst der Anfang unserer Reise in die Neue Zeit ist. Die Strategiezyklen werden immer kürzer, die Geschwindigkeit nimmt rasant zu, der Ruf nach mehr Agilität und Flexibilität von Unternehmen ist nicht mehr zu überhören und die Zielvorgaben schrauben sich in enorme Höhen vor dem Hintergrund der sich auftuenden Miseren, die die Zahlen und Ergebnisse leider stark beeinflussen.

 


Immer noch vorherrschende Art der Kommunikation

So kann man bereits erste Reaktionen von Unternehmen auf all diese Strömungen am Markt sehen, die allerdings eher aus der Alten Zeit stammen, unwürdige Ansagen enthalten und eher ein Zeichen der Hilflosigkeit und der Panik sind.

 

Mitarbeitende erhalten Mails mit klaren Ansagen, in denen einmal gemachte Zusagen für Zusatzleistungen plötzlich negiert werden, von neuen Sparprogrammen und Stellenabbau die Rede ist. In einer Art und Weise, die aus der Ferne schon beinahe körperlich wehtut – insbesondere in der Zeit des Wandels, des Fachkräftemangels und der steigenden Mitarbeiterunzufriedenheit. Was genau muss noch geschehen?

 

Ich halte dies ehrlicherweise in der heutigen Zeit für absolut kontraproduktiv. Das „Verstecken“ hinter digitalen Medien, statt sich als Chef zu zeigen, verfügbar und für seine Mitarbeitenden erreichbar zu sein und Flanke zu zeigen, kommt in der Welt der Achtsamkeit, des Gesehenwerden Wollens und der hochgepriesenen Wertschätzung gar nicht mehr gut an.

So verärgert man die Mitarbeiterschaft eher als das man durch die gewählte Strategie seine Ziele erreichen könnte.

 

Vor allem wird die Verantwortung, es gut hinzubekommen, das Unternehmen stabil zu halten, niemanden zu verlieren, Motivation und Freude bei der Arbeit zu leben auf die mittleren bis unteren Führungsebenen abgewälzt. Denn an diese wenden sich Mitarbeitende nach solchen Ansagen zuerst. Deshalb ist es so wichtig, diese Ebenen zu stärken, sie mitzunehmen und es ggf. auch ihnen zu überlassen, wie sie gewisse Dinge an ihre Teams kommunizieren.

 

Wird es gelebt wie bisher, kommen solche Mails von ganz oben manchmal eher einem Verrat gleich, vor allem, wenn der direkte Vorgesetzte selbst die Dinge erst mit dieser mail erfahren hat. Die Folge ist enormer Unfrieden, Unsicherheit und Wut im Unternehmen. Diese Energie zieht nicht unbedingt grenzenlosen Erfolg nach sich und so nimmt die Abwärtsspirale ihren Lauf. Mitarbeitende in Schlüsselpositionen kündigen, weil sie sich nicht gesehen, übergangen und ausgebeutet fühlen, andere bleiben, aus Angst, sie finden keinen Alternativjob und am Ende ist die Schlagkraft der gesamten Mannschaft stark herabgesetzt und die Erreichung von Zielvorgaben in weite Ferne gerückt.   

 


Ein Lösungsansatz

Die Lösung wäre wirklich zuzuhören, hinzuhören, achtsam zu sein und Strömungen zu beobachten, sich mit den Themen der Mitarbeitenden ehrlich und offen auseinanderzusetzen, Grenzen aber auch Potentiale aufzuzeigen und sich füreinander einzusetzen.

 

Hierbei können insbesondere Coach•sulting und Coaching eine große Unterstützung sein – für Führungskräfte, Mitarbeitende aber auch die Geschäftsführung – mit dem Ziel eine stabile Basis zu schaffen und Potentiale im Bereich Kommunikation und zwischenmenschliche Kompetenzen zu heben. Diese sind wahrlich mittlerweile das Zünglein an der Waage und haben einen besonderen Fokus verdient, um nicht wertvolle Ressourcen im Unternehmen unbewusst oder auch bewusst zu zerstören und zu vernichten. Am Ende wird dieser Weg sicherlich im Vergleich der kürzere und kostengünstigere sein.

 

Denk einfach mal drüber nach und begib dich auf neue Lösungswege außerhalb der Box…




Coach•sulting kann hier die ideale Unterstützung an allen Fronten sein und zu einer Stabilität der Transformation auf verschiedenen Ebenen und unterschiedlichen Bereichen beitragen. Es bedarf Mut, Kreativität, Stärke und ausreichend Motivation, sich Veränderungen zu stellen – für alle Betroffenen. Eine fürsorgliche und erfahrene Begleitung führt zu einer gutgeplanten Umsetzung neuer Strategien bei gleichzeitiger Unterstützung und Stabilisierung einzelner Teammitglieder, Teams und ihren Führungskräften. So können neue Aufgaben, Anforderungen und Prozesse nahezu reibungslos angekündigt und erfolgreich umgesetzt werden.

 

 

Coach•sulting kann dich bei der Bewältigung anstehender Herausforderungen in jeder Phase zielgerichtet unterstützen - intern im Team oder auch als Führungskraft im Unternehmen. Lass uns gemeinsam erarbeiten, wie ich dich und dein Projekt optimal begleiten und individuell unterstützen kann.


Kontaktiere mich gerne, um deine Anliegen zu besprechen

Nicole Dildei Coachsulting

+49 157 58 267 427




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